Fürbitten mal anders

Ein paar Anregungs-Bitten. Mit ihnen kann Fürbitte, das Gebet für andere Menschen leicht und "nüchtern" bleiben oder werden.

Ich nenne dir N.N. (Schweigen)

Herr, erbarme dich über N.N.

Jesus, du weißt um Michael - ich bringe ihn zu dir.

Vater, segne Anita und alles, was sie heute /jetzt bewegt.

Lieber himmlicher Vater, ich nenne vor dir in der Stille die Menschen, die mir heute besonders am Herzen liegen: ….

Christus, (sende) dein Licht in alles Dunkle – mach es hell: in N.N.

Herr Jesus Christus, dein Segen über …

Heiliger Geist, erleuchte … und alles, was sie heute traurig/wütend macht.

Komm du (heute) zu uns (zu N.N.). Besuche uns in dem, was uns beschäftigt/Mühe macht.

Suche uns heim in deiner Liebe, besonders nenne ich dir da N.N.

Ich kann einen solchen Satz nehmen und mehrere Menschen „hinein beten“. Ich kann auch nur einen Satz laut sagen und dann in der Stille den oder die Namen nennen.
Wenn ich viele Menschen in der Fürbitte begleite (oder „trage“?), dann kann ich es auch portionieren: tageweise, wochenweise, damit die Last nicht zu groß wird.
Überleg dir vielleicht vorher (oder grundsätzlich) mal: Wie viel von meiner Gebets-Zeit will ich der Fürbitte geben (ein Zehntel - gemäß dem finanziellen „Zehnten“? Ein Viertel? Ein Drittel?) – spür mal! – So was kann sich ja immer wieder auch mal ändern! Der Geist wird dich leiten.

Und im Gebet kannst du auch mal, bevor du in die Fürbitte einsteigst, dir von Gott erbitten /zeigen lassen: Was braucht denn dieser Mensch von Dir, Herr? Wie soll, kann ich beten? (Dann kann ich – wenn ich eine schriftliche Fürbittliste habe – vielleicht dieses eine Wort aufschreiben, damit es mir nicht „im Alltag entfleucht“.)

Gott will uns durch seinen Geist in alle Wahrheit leiten. Vielleicht braucht es am Anfang etwas "Raum", um die Gebets-„Richtung“ zu spüren – und auch die kann sich ja im Laufe der Zeit auch wieder ändern. 

Beate Thiessen