Über mich: dazu gehört, was mich geprägt hat und prägt – mein „Background“ sozusagen. Außerdem finden Sie meine Kontaktdaten, und, recht prosaisch, das Impressum.

Unten beginnt mein „Blog“ – ich teile etwas von dem, was mich bewegt.

„Jesus ging an einem Menschen vorbei, der krank war. Er hatte Mitleid mit ihm und bat Gott: ‚Gott, ich bitte dich, heile ihn!‘ Gott aber offenbarte Jesus: ‚Wie soll ich ihn von der Krankheit heilen, durch die ich ihn heilen will?‘(Agraphon, ein außerbiblisches Jesus-Wort aus dem 1.-5. Jahrhundert)

„Die Liebe ist und bleibt ein Geschenk. Wer denkt: Ich habe den anderen im Griff, greift an der Liebe vorbei. In ihr steckt die Scheu vor dem unantastbaren Geheimnis des Anderen. Es ist ein folgenschwerer Irrtum zu denken, Liebe sei unumschränkte Nähe, ohne jede Distanz. Die Ehrfurcht deutet an, dass Nähe nicht ohne Distanz zu gewinnen ist, schon gar nicht im Verhältnis zu Gott.

Jede ernsthafte Beziehung lebt von einem starken Gegenüber. Sie reift in dem Maße, wie Achtung und Respekt voreinander wachsen. Das gilt erst recht für die Gottesbeziehung. Gott ist nicht jemand von nebenan. Er ist der Schöpfer, wir seine Geschöpfe.“ (Franz Kamphaus, Gott ist kein Nostalgiker. Anstöße für die Fasten- und Osterzeit, Herder 2012, S. 147; Hervorhebungen BT)

Mein Mann ist jetzt auch mit einer eigenen Website online gegangen; seine Beiträge sind ganz anderer Art… Ich freue mich, dass ich auf diese Weise mal was von ihm lesen kann 🙂 – unter www.werner-thiessen.de

Ein Gottesdienst, in dem alle eine Gesichtsmaske tragen, die Nase und Mund bedeckt? Markierte Abstände von zwei Metern zwischen den Plätzen? Vor einigen Monaten wäre mir das absurd und unvorstellbar vorgekommen. Und auch, als wir am vergangenen Sonntag erstmals seit acht Wochen wieder in eine Kirche gingen, um einen Gottesdienst zu besuchen, war ich verhalten: Wir würde ich den Gottesdienst und seine Atmosphäre erleben? – Wir waren überrascht. Und dankbar. Wir haben uns wohl gefühlt; aufgenommen, ernstgenommen; Pfarrer Persitzky hat es – so empfanden wir es – wirklich einfühlsam gestaltet und Gefühlen und Erfahrungen der letzten Wochen Raum gegeben. Und die Predigt war mutmachend. Vielen Dank!

Karfreitag, 11. April: Erstmals habe ich einen Karfreitags-Gottesdienst als Live-Stream miterlebt. Es war stark und bewegend; eine Auslegung von Pfarrer Jochen Amarell zu dem Wort von Jesus am Kreuz:  „Es ist vollbracht“. Dieser Kurz-Gottesdienst steht noch unter „Online-Andachten“ auf „www.dekanat-hof.de“. Das hat mich an das Lied erinnert „Es ist vollbracht“, das ich vor etwa fünf Jahren geschrieben habe. Unter .Lieder können Sie die Noten runterladen.

30. März: „Treuer Heiland, hilf!“ Wenn ihre Kühe ausgebüchst waren, hat die Oma so gebetet, erzählte mir vor Jahren ein ehemaliger Kollege. Ich fand dies Gebet damals sehr eindrücklich und gut. Vor ein paar Tagen kam es mir wieder in den Sinn. „Treuer Heiland, hilf!“ Ist da nicht alles drin, was ich jetzt brauche, was unsere Welt jetzt braucht? Ein Gebet für alle Fälle, alle Notfälle?

16. März: „In unser zerbrechliches Leben legst du deinen Schatz.“ Diesen Satz schrieb mir eine Bekannte auf einem Gruß zum neuen Jahr. Die Karte liegt in Sichtweite vor mir. Oft atme ich in diesen unruhigen und bewegenden Tagen innerlich auf, wenn ich ihn lese. In mein zerbrechliches Leben legt unser großer Gott seinen Schatz: Seinen Retter Jesus, seinen heiligen Geist. Er schenkt Hoffnung auf ein Leben, das „unzerbrechlich“ und ewig ist.

Ein großes Geschenk war es uns gestern, dass wir im Gottesdienst der Christusbruderschaft die Predigt von Sr. Manuela Lehmann, Pfarrerin, hören konnten. Wertvoll zum Nachhören! – Die Predigt steht in den nächsten Tagen zum Runterladen auf der Homepage der Communität: https://christusbruderschaft.de/de/anregend/predigten-zum-hoeren.php

  1. März: Neue Erfahrungen mit Exerzitien im Alltag!

Dieses Jahr nehme ich mit meinem Mann teil an den ökumenischen Alltags-Exerzitien im Kirchenkreis Bayreuth. Es ist schön, einmal Teilnehmerin zu sein; entspannt in der Gruppe zu sitzen und zuzuhören, was die anderen sagen; mich selber einbringen mit Beiträgen, wie es an dem jeweiligen Abend für mich passt.

Nach der ersten Woche mit diesen Exerzitien habe ich letzte Woche angefangen, die vielen alten Unterlagen von Alltagsexerzitien durchzuschauen und auszumisten, die ich selber geschrieben habe. Einige Feedbacks von Teilnehmenden aus den letzten Jahren habe ich gelesen; die haben mich berührt und erfreut. Ich habe dann beim Durchschauen und Aussortieren innerlich losgelassen, Menschen und diese Aufgabe „verabschiedet“ und alles an Gott zurück gegeben.

Und, für mich ganz erstaunlich: Am Tag danach (!) bekam ich eine Anfrage, ob ich bereit wäre, ins Schreibteam für die Alltagsexerzitien einzusteigen, bei denen ich gerade als Teilnehmerin mitmache. Ich habe mir einen Tag Bedenkzeit eingeräumt und dann gerne zugesagt.

Es wird ganz anders werden – mit zehn Leuten ein fünfwöchiges Konzept erarbeiten und dann in fünf Zweiergruppen schreiben läuft anders, als wenn ich einen Kurs alleine gestalte. So bin ich gespannt auf das erste Brainstorming und Planungstreffen in wenigen Wochen.

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