Auf den Unterseiten erfahren Sie etwas über meinen Background und finden das Impressum, gleich unten beginnt mein Blog.
Und wenn Sie Kontakt aufnehmen möchten:
Telefon: 09281 – 144 999 7
E-Mail: beate.thiessen (at) gmx.com

26. Januar: „Erhalt das Wort in Gnaden, gib, Gott, ihm freien Lauf! Du, Wort, von Gott beladen, spreng Tür und Riegel auf! „(Arno Pötzsch; heute in den Herrnhuter Losungen)

25. Januar: „Schickt er mir ein Kreuz zu tragen, dringt herein Angst und Pein, soll ich drum verzagen? Der es schickt, der wird es wenden; er weiß wohl, wie er soll all mein Unglück wenden.“ (Paul Gerhardt; heute in den Herrhuter Losungen)

„Die Einbildung, mit dem Wechsel des Ortes würde es besser, hat schon viele getäuscht.“ (Thomas von Kempen, Nachfolge Christi)

Endlich frei!
Ich biege um die Ecke und sehe unsere Nachbarin, die ihr Auto entlädt. „Ach, dürfen Sie wieder raus?“ „Ja, die Quarantäne ist heute zu Ende. Endlich wieder frei!“
Beim Kochen später fällt mir ihr Ausruf wieder ein. Endlich frei! Am Morgen hatte ich Jesaja 61,1-2 meditiert: Der Geist Gottes, des Herrn, ruht auf mir. Denn der HERR hat mich gesalbt; er hat mich gesandt, um den Armen frohe Botschaft zu bringen, um die zu heilen, die gebrochenen Herzens sind, um den Gefangenen Freilassung auszurufen und den Gefesselten Befreiung, WEITERLESEN

„Ich bin klein, mein Herz ist rein, soll niemand drin wohnen als Jesus allein.“ Ich weiß noch, wo mein Kinderbett stand, als eine Verwandte dies Gebet mit mir gebetet hatte. War es meine Patentante oder meine Oma mütterlicherseits? Oder meine Mutter? Keine Ahnung. Aber das Gebet ist in mir verwurzelt. Gestern früh stieg es in meiner Stille wieder in mir auf, nach langer Zeit.
Was für ein Segen, dass WEITERLESEN

Spuren im Schnee: Die Katzenspuren, die sich quer über den Rasen durch den frischen Schnee ziehen kennen wir zur Genüge: Die vier Nachbarskatzen gehen bei uns im Garten selbstverständlich ein und aus… Aber die Spuren, die heute den frisch gefallenen Schnee zieren, sind neu und anders. Einmal rund ums Grundstück; mal als ein großer Klecks; mal weite Abstände zwischen etwas größeren Tatzen, als sie Mietzekatzen haben. Ein Kaninchen? Ein Hase? Ein Eichhörnchen? Ein Dachs? Ein Marder? Ich könnte mich mal schlau machen (nach Recherche: vermutlich entweder ein Wildkaninchen oder ein Marder).
Indem ich die Spuren betrachte, wandern meine Gedanken zu Gottes Spuren WEITERLESEN

Miniaturen der Menschwerdung – so habe ich meine Gedichte überschrieben, die um Weihnachten herum entstanden sind. Nicht „corona-frei“, aber mehr als Corona! Hier können Sie sie runterladen und lesen.

„Zündet die Kerzen an!
Weihnacht ist mehr als tröstliche Stimmung.
Auf das Kind kommt es an, auf den Sohn Gottes, der Mensch wurde.
Er hat die Welt hell“ WEITERLESEN

20. Dezember: Die Mietzekatze hat es sich in der Krippe bequem gemacht. Dass es für das kleine Jesus-Kind aus Ton ein bisschen eng wird, scheint sie nicht zu stören… Sie schaut auf Jesus Christus auf der Ikone. Ich dachte: „Ein Ochse kennt seinen Herrn und ein Esel die Krippe seines Herrn, aber Israel kennt’s nicht, und mein Volk versteht’s nicht.“ Jesaja 1,3

19. Dezember: Nun, Herr, wessen soll ich mich trösten? Ich hoffe auf Dich. (Psalm 39,8)

18. Dezember: Dunkle Tage… Der Herr ist mein Licht und mein Heil! (Psalm 27,1)

Adventskalender-Türchen am 17. Dezember: „Die Geschichte ist eine Pyramide aus Bemühungen und Irrtümern; manchmal aber ist sie der Heilige Berg, auf dem Gott Gericht über die Völker hält. Wenige sind auserwählt, Gottes Gericht in der Geschichte zu erkennen. Alle aber können sich von den Worten des Baal Schem leiten lassen: Wenn ein Mensch Böses geschehen sieht, so soll er wissen, daß es ihm gezeigt wurde, damit er seine eigene Schuld erkenne und umkehre; denn was ihm gezeigt wurde, ist auch in ihm selber.
… Die Vision des Heiligen ist in den Seelen der Menschen fast … WEITERLESEN

15. Dezember: „Aus Zion kommt der allmächtige Gott. Er wird sein Volk erlösen.“

14. Dezember: „Der Mensch lebt nicht vom Brot allein, sondern von jedem Wort, das aus Gottes Mund kommt.“, sagt Jesus.

Adventskalender-Türchen am 12. Dezember: „Gott wurde ihnen zum Retter. In all ihrer Angst war ihm auch Angst, und der Engel seines Angesichts rettete sie. Aus Liebe und Mitleid hat er sie erlöst.“ (Jesaja 63,9) – wie tröstlich in Corona-Zeiten…!

Adventskalender-Türchen am 11. Dezember 2020 – Danken für das Kleine, Unscheinbare: Für die Luft, die ich jetzt atmen kann; für den Raum, in dem ich bin; für das Essen dieses Tages; dass ich keine Gewehrkugeln höre und keinen Kanonendonner, da, wo ich lebe…, dass ich ein eigenes Bett zum Schlafen habe…

Ingwer-Shot: Eine Bekannte gab mir letztens dies Rezept gegen Erkältung. Das Gebräu aus geriebenem Ingwer, ausgepresster Zitrone und Orangensaft im kleinen Schnapsgläschen hat’s in sich. Ob es meiner Erkältung geholfen hat, weiß ich nicht. Es wärmt jedenfalls, und die Erkältung hat sich schon nach drei Tagen wieder verkrümelt, ob dank oder trotz Ingwer-Shot.

Gibt’s so einen „Shot“ auch geistlich? So eine „Kompaktkur“ aus dem Wort Gottes? Hilft garantiert; bringt dich WEITERLESEN

„Der Sabbat ist ein Geschmack der zukünftigen Welt“, sagt eine jüdische Legende.

Bonmots
„Der Gottsucher widmet sich jeder Sache so,
als habe er nur sie zu tun, um in den Himmel zu kommen.“
Als der kleine Mönch einmal in Eile war.
(Madeleine Delbrêl: Alcide, der kleine Mönch. Gedankenblitze eines Gottsuchers. Hg. von Annette Schleinzer, Verlag Neue Stadt, München/Zürich/Wien 2020. S. 21)

„Gebet, Arbeit und Ruhe, jedes zu seiner Zeit, alles aber in Gott.
Bei deiner täglichen Arbeit vergleiche dich nicht mit den anderen Brüdern. Suche in aller Schlichtheit deinen Dienst zu versehen, der stets nötig ist für das Zeugnis des Ganzen.“
(Roger Schutz, Prior von Taizé: Warten auf das Ereignis Gottes. Aktualisierung der Regel von Taizé. Herder, Freiburg i.Br. 1968; Gütersloher Verlagshaus 1973, S. 23)

 

8. September: Eine Dahlie, Heide und Lavendeltöpfchen zieren seit gut einer Woche unsere Veranda. Die leuchtenden Farben der Pflanzen erfreuen mich schon früh am Morgen, ebenso die emsigen Hummeln und Schmetterlinge, die sich mit Sonne und Wärme einfinden.

Und nicht nur unsere Veranda, auch einige Seiten meiner Website habe ich mit neuen Farben und Formen ausgestattet…

 
 
 
 
 

4. August: Vieles war so anders als sonst wegen Corona; und doch waren die Einzel-Exerzitien in Selbitz bei den Schwestern der Christusbruderschaft so gesegnet von Gott! Wir haben seine Liebe und Nähe an vielen Stellen gespürt: Bei den Tänzen, (fast immer im Garten bei herrlichem Wind und Sonnenschein und angenehmen Temperaturen),beim Bibliodrama, bei den Naturwahrnehmungen irgendwo draußen unterwegs. Und besonders dicht in den Begleitgesprächen und beim täglichen Abendmahl.

So vieles war anders wegen Corona – aber Jesus ist derselbe; und wir alle waren so dankbar, dass wir überhaupt Exerzitien miteinander erleben konnten.

 
 

15. Juli 2020: Mit zwei Schwestern aus der Christusbruderschaft Selbitz bereite ich mich auf die Exerzitien ab 24. Juli vor, die wir gemeinsam gestalten: Bibliodramen, Tänze, tägliche Begleitgespräche, tägliches Abendmahl und für die Teilnehmenden viel Raum für die eigene Stille, Raum für Gott. Wir sind gespannt, wie ER wirken wird, auch in Zeiten von Corona-Abstandsregeln im Gästehaus… Sicher noch mal eine ganz neue und ungewohnte Erfahrung. Im Moment bereite ich mich gerade intensiv auf diese Tage vor, indem ich die Bibeltexte selber meditiere, zu denen ich ein Bibliodrama leite oder einen Impuls im Morgengebet halte.

„Jesus ging an einem Menschen vorbei, der krank war. Er hatte Mitleid mit ihm und bat Gott: ‚Gott, ich bitte dich, heile ihn!‘ Gott aber offenbarte Jesus: ‚Wie soll ich ihn von der Krankheit heilen, durch die ich ihn heilen will?‘(Agraphon, ein außerbiblisches Jesus-Wort aus dem 1.-5. Jahrhundert)

„Die Liebe ist und bleibt ein Geschenk. Wer denkt: Ich habe den anderen im Griff, greift an der Liebe vorbei. In ihr steckt die Scheu vor dem unantastbaren Geheimnis des Anderen. Es ist ein folgenschwerer Irrtum zu denken, Liebe sei unumschränkte Nähe, ohne jede Distanz. Die Ehrfurcht deutet an, dass Nähe nicht ohne Distanz zu gewinnen ist, schon gar nicht im Verhältnis zu Gott.

Jede ernsthafte Beziehung lebt von einem starken Gegenüber. Sie reift in dem Maße, wie Achtung und Respekt voreinander wachsen. Das gilt erst recht für die Gottesbeziehung. Gott ist nicht jemand von nebenan. Er ist der Schöpfer, wir seine Geschöpfe.“ (Franz Kamphaus, Gott ist kein Nostalgiker. Anstöße für die Fasten- und Osterzeit, Herder 2012, S. 147; Hervorhebungen BT)

Ein Gottesdienst, in dem alle eine Gesichtsmaske tragen, die Nase und Mund bedeckt? Markierte Abstände von zwei Metern zwischen den Plätzen? Vor einigen Monaten wäre mir das absurd und unvorstellbar vorgekommen. Und auch, als wir am vergangenen Sonntag erstmals seit acht Wochen wieder in eine Kirche gingen, um einen Gottesdienst zu besuchen, war ich verhalten: Wir würde ich den Gottesdienst und seine Atmosphäre erleben? – Wir waren überrascht. Und dankbar. Wir haben uns wohl gefühlt; aufgenommen, ernstgenommen; Pfarrer Persitzky hat es – so empfanden wir es – wirklich einfühlsam gestaltet und Gefühlen und Erfahrungen der letzten Wochen Raum gegeben. Und die Predigt war mutmachend. Vielen Dank!

Karfreitag, 11. April: Erstmals habe ich einen Karfreitags-Gottesdienst als Live-Stream miterlebt. Es war stark und bewegend; eine Auslegung von Pfarrer Jochen Amarell zu dem Wort von Jesus am Kreuz:  „Es ist vollbracht“. Dieser Kurz-Gottesdienst steht noch unter „Online-Andachten“ auf „www.dekanat-hof.de“. Das hat mich an das Lied erinnert „Es ist vollbracht“, das ich vor etwa fünf Jahren geschrieben habe. Unter .Lieder können Sie die Noten runterladen.

30. März: „Treuer Heiland, hilf!“ Wenn ihre Kühe ausgebüchst waren, hat die Oma so gebetet, erzählte mir vor Jahren ein ehemaliger Kollege. Ich fand dies Gebet damals sehr eindrücklich und gut. Vor ein paar Tagen kam es mir wieder in den Sinn. „Treuer Heiland, hilf!“ Ist da nicht alles drin, was ich jetzt brauche, was unsere Welt jetzt braucht? Ein Gebet für alle Fälle, alle Notfälle?

16. März: „In unser zerbrechliches Leben legst du deinen Schatz.“ Diesen Satz schrieb mir eine Bekannte auf einem Gruß zum neuen Jahr. Die Karte liegt in Sichtweite vor mir. Oft atme ich in diesen unruhigen und bewegenden Tagen innerlich auf, wenn ich ihn lese. In mein zerbrechliches Leben legt unser großer Gott seinen Schatz: Seinen Retter Jesus, seinen heiligen Geist. Er schenkt Hoffnung auf ein Leben, das „unzerbrechlich“ und ewig ist.

Ein großes Geschenk war es uns gestern, dass wir im Gottesdienst der Christusbruderschaft die Predigt von Sr. Manuela Lehmann, Pfarrerin, hören konnten. Wertvoll zum Nachhören! – Die Predigt steht in den nächsten Tagen zum Runterladen auf der Homepage der Communität: https://christusbruderschaft.de/de/anregend/predigten-zum-hoeren.php

7. März: Neue Erfahrungen mit Exerzitien im Alltag!

Dieses Jahr nehme ich mit meinem Mann teil an den ökumenischen Alltags-Exerzitien im Kirchenkreis Bayreuth. Es ist schön, einmal Teilnehmerin zu sein; entspannt in der Gruppe zu sitzen und zuzuhören, was die anderen sagen; mich selber einbringen mit Beiträgen, wie es an dem jeweiligen Abend für mich passt.

Nach der ersten Woche mit diesen Exerzitien habe ich letzte Woche angefangen, die vielen alten Unterlagen von Alltagsexerzitien durchzuschauen und auszumisten, die ich selber geschrieben habe. Ich habe dann beim Durchschauen und Aussortieren innerlich losgelassen, Menschen und diese Aufgabe „verabschiedet“ und alles an Gott zurück gegeben.

Am Tag danach bekam ich eine Anfrage, ob ich bereit wäre, ins Schreibteam für die Alltagsexerzitien einzusteigen, bei denen ich gerade als Teilnehmerin mitmache. Ich habe mir einen Tag Bedenkzeit eingeräumt und dann gerne zugesagt.

Menü schließen