Johannes 6,35 und 37 – prägende und nährende Worte seit vielen Jahren:
Jesus aber sprach zu ihnen: Ich bin das Brot des Lebens. Wer zu mir kommt, den wird nicht hungern; und wer an mich glaubt, den wird nimmermehr dürsten. Alles, was mir der Vater gibt, das kommt zu mir; und wer zu mir kommt, den werde ich nicht hinausstoßen.

Background – was mich geprägt hat und prägt:

Ich bin eine „60-er Pflanze“ und in NRW aufgewachsen: Kindheit im Ruhrgebiet; Gymnasium in der Eifel; Studium der Germanistik, Philosophie und Publizistik in Münster / Westfalen.

Meine Eltern haben mir die Liebe zu Musik und Natur vererbt; von meiner Mutter habe ich die Freude an Sprache(n); den Klang des Baritons meines Vaters habe ich noch als wohlklingend im Ohr.

Durch einen Sport-Kameraden kam ich in Kontakt mit Christen, die Freude an Gott hatten. Ich war regelrecht „heißhungrig“, Jesus und die Bibel kennen zu lernen. Die Liebe zu seinem Wort hat Gott in mir lebendig gehalten – über all die Jahre. Es ist mir ein großes Geschenk, dass ich Griechisch und Hebräisch lernen konnte.

Die Familie des Sport-Kameraden hat mich geprägt durch ihre Liebe und Herzlichkeit, ihre Gastfreundschaft und die natürliche, offene Art, wie sie Jesus-Glauben gelebt und darüber gesprochen haben.

Prägend waren für mich meine sechs Afrika-Jahre – in der sehr heißen, sehr staubigen und sehr armen nördlichen Sahel-Zone in Zentralafrika.
Ich bin froh, dass ich nicht mehr so „verkopft“ linguistisch arbeiten muss wie damals, als ich eine außereuropäische Sprache lernte, analysierte und verschriftlichte, in einem multikulturellen Team.

Auch das Radio hat mich geprägt; etliche Jahre habe ich christliche Sendungen gestaltet und moderiert; zwei Jahre war ich Sprecherin für den Bayerischen Rundfunk.

Mein Kloster-Jahr hat mich geprägt: Mit-Leben, Mit-Beten, Mit-Arbeiten. Die ganzheitliche Gottesliebe und Menschenfreundlichkeit der Christusbruderschaft prägt mich bis heute.

Und mein Mann prägt mich – durch das, was und wie er ist, wie er die Welt sieht, wie er glaubt, wie er Gottes Wort hört und lebt.

Meine unterschiedlichen Prägungen – wie „Zuflüsse“ kommen sie mir vor im großen Strom der Liebe Gottes, in dessen „Flussbett“ ich „fließe“ und durch den ich bin, was ich heute bin.

 
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